Wurzelhaft · Spielkultur

Die Geschichte der Mühle

Vom eingeritzten Brett zur europäischen Spieltradition

24 Punkte. 18 Steine.

Eine Geschichte, die sicherer wird, wenn Brett, Kontext und Regel zusammenpassen.

Eine quellenkritische Spurensuche · Archäologie · Handschrift · Regelgeschichte

Mühlespiel im Shop ansehen Quellen und Bildnachweise
Mittelalterlicher Ziegel aus der Duinenabdij mit eingeritztem Neunermühlebrett
Mittelalterlicher Fund: Ziegel mit 24-Punkte-Brett, Duinenabdij, 13.–14. Jahrhundert. Abbey Museum of the Dunes / Dunensis, Inv. 33880, CC BY-SA 4.0.
Was diese Darstellung leistet: Sie erzählt keine lineare Ursprungssage. Stattdessen folgt sie den belastbaren Spuren: von unsicher datierten Ritzungen über spätantike und mittelalterliche Bretter bis zum ersten ausführlichen Regelzeugnis von 1283.
Ausgangspunkt

Welches Spiel untersuchen wir?

Die klassische Neunermühle – klar abgegrenzt von anderen Brettformen.

Heutiges Neunermühlebrett Drei ineinanderliegende Quadrate, verbunden an den vier Seitenmitten, mit insgesamt 24 Spielpunkten und ohne Diagonalen.
Schemazeichnung: heutige Standardform, kein historischer Fundplan.
Abgrenzung: Keine Diagonalen: Sie gehören nicht zum klassischen 24-Punkte-Brett. Keine Rundmühle: Kreis- und Radbretter sind eigenständige Typen. Sie werden hier nicht als Vorstufe der Neunermühle behandelt.

Das 24-Punkte-Brett

9 helle und 9 dunkle Steine. Drei eigene Steine auf einer eingezeichneten Linie bilden eine Mühle.

Ziel

Eine Partie gewinnt, wer den Gegner auf zwei Steine reduziert oder ihn so einschließt, dass kein regelgerechter Zug mehr möglich ist.

Setzen
Je neun Steine werden abwechselnd auf freie Punkte gesetzt.
Ziehen
Danach ziehen die Steine entlang einer Linie auf einen benachbarten freien Punkt.
Springen
In der verbreiteten heutigen Regel darf man mit nur noch drei Steinen auf jeden freien Punkt springen.

Nach dem Schließen einer Mühle wird ein gegnerischer Stein entfernt. Geschützte Steine aus einer Mühle dürfen erst genommen werden, wenn alle gegnerischen Steine in Mühlen stehen.

Modernes hölzernes Neunermühlebrett ohne Diagonalen
Heutiges Neunermühlebrett. Foto: Santeri Viinamäki, CC BY 4.0.

Regelrahmen: moderne verbreitete Standardform. Historische Varianten werden in den Kapiteln 1283 und Regelgeschichte ausdrücklich davon getrennt.

Methode

Wann wird aus Linien ein Spiel?

Die Form ist der Anfang der Untersuchung – nicht ihr Ergebnis.

Vier Fragen an jedes Zeugnis

01 Form Ist ein spielbares Brett erkennbar?
02 Kontext Wann und wo entstand die Ritzung?
03 Name Wie nannte die Zeit das Spiel?
04 Regel Sind Züge und Ziel beschrieben?

Je mehr Ebenen zusammenpassen, desto belastbarer die Aussage: Muster ähnlich → Fundsituation datiert → Vergleich eingeordnet → Text und Bild erklären das Spiel.

Warum Datierung so schwierig ist

Ein Brett kann lange nach der Herstellung seines Trägers eingeritzt worden sein. Ein antiker Stein macht die Ritzung daher nicht automatisch antik. Umgekehrt können Bretter aus Holz verschwinden, obwohl das Spiel weit verbreitet war.

Belegt

Die Quelle trägt die Aussage direkt.

Plausibel

Mehrere Hinweise passen zusammen.

Offen

Form oder Datierung lassen Alternativen zu.

Nicht belegt

Die Behauptung geht über die Quelle hinaus.

Methodischer Bezug: Schädler 2018/2021; Heimann 2014. Die Einstufungen auf dieser Seite sind redaktionelle Zusammenfassungen der jeweils genannten Quellen.

Antike?

Der berühmte Fehlstart

Ägypten und Ovid liefern wichtige Hinweise – aber keinen sicheren Beginn der Neunermühle.

1400 v. Chr.? Kurna / Qurna

Eine häufige Angabe: Das Datum wird oft aus dem Alter des ägyptischen Tempels von Kurna/Qurna übernommen. Doch das datiert den Stein – nicht automatisch die später eingeritzten Linien.

Ulrich Schädler zeigt, dass die Dachflächen über lange Zeit zugänglich waren und manche Ritzungen in christliche oder islamische Nutzungsphasen gehören können. Aus dem Monument allein lässt sich daher keine bronzezeitliche Neunermühle ableiten.

Befund: nicht belegt

Ovid · um 1 n. Chr.

Drei Steine, aber welches Brett?

Ovid erwähnt ein Spiel mit je drei Steinen, bei dem eine Reihe gebildet werden soll. Das passt zu einem einfachen Reihenspiel. Er nennt jedoch weder ein 24-Punkte-Brett noch neun Steine und beschreibt keine vollständige Neunermühle-Regel.

Befund: Dreier-Spiel plausibel

Was bleibt von der antiken Erzählung?

Die antike Welt kannte viele Brett- und Reihenspiele. Das erklärt, warum ähnliche Geometrien vorkommen. Für die klassische Neunermühle ist der entscheidende Schritt aber erst getan, wenn die große Brettform in einem datierbaren Kontext erscheint – und später durch einen Regeltext erklärt wird.

Rund- und Radbretter: Sie sind eigenständige Bretttypen. Schädler und Heimann warnen davor, sie allein wegen ihrer Dreierreihen als Vorstufe der Neunermühle zu lesen.

Quellen: U. Schädler, Some Misconceptions About Ancient Roman Games , BGSJ 15/1 (2021), 79–97; F. Heimann 2014; Ovid, Ars amatoria III 365–366 und Tristia II 481–482.

Spätantike

Die große Brettform wird greifbar

Im östlichen Mittelmeerraum verdichten sich die archäologischen Hinweise.

Datierung und Deutung müssen für jeden Fund getrennt geprüft werden. Bretter mit drei ineinanderliegenden Quadraten und Seitenverbindungen werden archäologisch greifbar. Die Form ist deutlich – der damalige Name und die vollständige Regel bleiben offen.

Schematische Rekonstruktion – kein Fundfoto

Jerusalem · östliche Cardo

Michael Sebbane publizierte sieben eingeritzte Bretter. Eines lag auf einem tragbaren Kalksteinblock, der später in einer frühislamischen Mauer wiederverwendet wurde. Form und endgültiger Fundort gehören daher nicht zwingend ins gleiche Datum.

Schematische Rekonstruktion – kein Fundfoto

Klaros · Apollontempel

Auf der Unterseite eines dorischen Kapitells wurde ein Neunermühlebrett eingeritzt. Onur Zunal datiert die Ritzung nach Abbau und Zerstörung des hellenistischen Tempels ins 6. Jahrhundert n. Chr.: alte Spolie, jüngere Spielspur.

Der belastbare Zwischenschritt: Belegt ist die Brettform. Plausibel ist ihre Nutzung für eine größere Mühleform. Noch nicht belegt sind die exakten Regeln der heutigen Neunermühle.

Quellen: M. Sebbane, Board Games from the Eastern Cardo , in: Jerusalem – Western Wall Plaza Excavations I (2019), 147–164; O. Zunal, Arkeoloji Dergisi 28 (2022), 175–184, DOI 10.51493/egearkeoloji.1073842.

Um 900

Mühle im Norden

Zwei skandinavische Grabfunde verbinden Spielbrett, Material und datierbaren Kontext.

Fragmentiertes Spielbrett aus dem Bootsgrab von Årby
Årby, Objekt 107477_HST. Foto: Ola Myrin / Historiska museet (SHM), CC BY 4.0.

Årby

Das fragmentierte Brett lag auf dem Boden eines Bootsgrabes in Uppland. Der Grabzusammenhang wird um 900 datiert. Die eingeritzten Rechtecke und Seitenverbindungen passen zur größeren Mühleform.

Gokstad

Im norwegischen Schiffsgrab von Gokstad fand sich ebenfalls ein Spielbrett; die Bestattung gehört in die Zeit um 900. In der Forschung wird eine Brettseite als große Mühle eingeordnet.

Wichtig: Gräber zeigen Auswahl und Ritual – nicht automatisch den gesamten Spielalltag.

Warum diese Funde mehr sagen als eine einzelne Ritzung

1 · Datierbar

Der Grabkontext setzt einen zeitlichen Rahmen.

2 · Tragbar

Es handelt sich um bewusst hergestellte Spielgeräte.

3 · Vergleichbar

Ähnliche Brettformen treten in mehreren Regionen auf.

Zwischenstand: Um 900 ist die Brettform in Nordeuropa in klaren Fundzusammenhängen vorhanden. Eine erhaltene, vollständige Regelbeschreibung fehlt weiterhin.

Quellen: Historiska museet, Årby-Spielbrett 107477_HST und Grabkontext um 900; G. Breen, Board Games from Medieval Cork in Context , JCHAS 108 (2003), 41–50; Viking Ship Museum, Gokstad ship.

Mittelalter

Bretter aus dem Alltag

Ziegel, Schiefer und Bauwerk zeigen, wie wenig ein Spielgerät kosten musste.

Vor dem Brennen eingeritztes Mühlebrett auf einem Ziegel aus der Duinenabdij
Vor dem Brennen eingeritzt: Duinenabdij, 13.–14. Jahrhundert. Abbey Museum of the Dunes / Dunensis, CC BY-SA 4.0.

Ein Spiel braucht kein kostbares Brett

Der Ziegel aus der Duinenabdij wurde im feuchten Ton eingeritzt, noch bevor er gebrannt wurde. Andere mittelalterliche Bretter sind auf Schiefer, Holz oder wiederverwendeten Bauteilen erhalten. Gerade diese einfachen Materialien sprechen für Spielpraxis jenseits repräsentativer Höfe.

Cork

12.–14. Jh.
Schiefer und Fassholz

Ormiston

wohl Mittelalter
Steinfragment; Deutung vorsichtig

Duinen

13.–14. Jh.
Ziegel vor dem Brennen

Novi Sad

13.–15. Jh.
Bretter auf wiederverwendeten Ziegeln

Quellen: G. Breen 2003; M. A. Hall, A probable gaming board from Ormiston Newburgh , Tayside and Fife Archaeological Journal 4 (1998), 145–149; A. Sajdl, Journal of the SAS 37 (2021), 125–144, DOI 10.18485/gsad.2021.37.6; Abbey Museum of the Dunes, Inv. 33880.

1283

Jetzt sprechen Bild und Regel zusammen

Das Libro de los juegos macht aus der Brettform ein beschriebenes Spiel.

Miniatur mit Neunermühle ohne Würfel im Libro de los juegos von 1283
Libro de los juegos , Neunermühle ohne Würfel, 1283. Gemeinfrei.

Der Wendepunkt: Alquerque de nueve

Die kastilische Handschrift aus dem Umfeld König Alfons’ X. verbindet Miniatur, Brettdiagramm und Regeltext. Damit lässt sich erstmals nicht nur die Geometrie, sondern der Spielablauf nachvollziehen.

9 + 9
Neun Steine je Seite
Setzen
abwechselnd auf freie Punkte
Ziehen
entlang der eingezeichneten Linien
Mühle
Dreierreihe erlaubt das Entfernen

Was 1283 erstmals sicher zusammenkommt

Bild

Das Brett ist eindeutig wiedergegeben.

Name

Der Text nennt das Spiel alquerque de nueve.

Regel

Setzen, Ziehen, Mühle und Entfernen werden erklärt.

Nicht ausdrücklich beschrieben: die heute verbreitete Springregel bei nur noch drei Steinen.

Quelle: Alfonso X, Libro de los juegos , El Escorial MS T-I-6, 1283, Abschnitt alquerque de nueve ; Edition/Kommentar: U. Schädler & R. Calvo, Das Buch der Spiele (2009/2011).

1283 · Variante

Mühle – sogar mit Würfeln

Dasselbe Manuskript zeigt: Historische Regeln waren nicht auf eine einzige Form festgelegt.

Miniatur mit Neunermühle und Würfeln im Libro de los juegos von 1283
Libro de los juegos , Neunermühle mit Würfeln, 1283. Gemeinfrei.

Kein Widerspruch – eine Variante

Die Würfel strukturieren in der beschriebenen Fassung erlaubte Spielhandlungen. Das strategische Dreierreihen-Spiel wird dadurch mit Zufall verbunden. Ulrich Schädler hat diese ungewöhnliche Variante textnah rekonstruiert.

Der Befund ist wichtig: Das Brett allein legt die Regel nicht fest.

Was die Miniatur zeigt: Brett, Steine und Würfel erscheinen gemeinsam. Die Würfel sind kein späteres Missverständnis, sondern Teil der überlieferten Spielbeschreibung.
Geschichte bewahrt keine einzige „Urregel“, sondern mehrere Spielweisen auf demselben Grundmuster.

Quelle: U. Schädler, Medieval Nine-Men’s Morris with Dice , Board Game Studies 3 (2000), 112–116; Alfonso X, Libro de los juegos , fol. 92r–92v.

Spätes Mittelalter bis frühe Neuzeit

Das Spiel wandert in den Alltag

Kirchenwand, Rasenplatz und Wohnstube hinterlassen sehr verschiedene Spuren.

In eine Kirchensäule eingeritztes Mühlebrett in Wennington
Wennington: eingeritztes Brett. Foto: Doyle of London, CC BY-SA 4.0.
Repräsentativer Spieltisch aus Mainz um 1735 mit eingelegten Spielbrettern
Spieltisch, Mainz um 1735. Cleveland Museum of Art, Inv. 1953.284, CC0.

In Stein · Wennington

Die Fotografie belegt Ort und Brettform. Eine präzise historische Datierung der Ritzung liefert sie nicht – der Befund bleibt daher chronologisch offen.

Als Möbel · Mainz um 1735

Der kunstvoll eingelegte Spieltisch verbindet Mühle mit weiteren Brettspielen. Er belegt, dass die Brettform auch Teil repräsentativer Wohn- und Spielkultur war.

Im Text

“The nine men’s morris is filled up with mud.”

Shakespeares Sommernachtstraum zeigt: Um 1600 war auch ein in den Boden geschnittenes Spielfeld verständlich.

Viele Namen – kein einfacher Herkunftsbeweis

Mühle, morris, merels und alquerque de nueve gehören zu verschiedenen Sprachtraditionen. Ein wandernder Name beweist noch keine unverändert übernommene Regel.

Quellen: W. Shakespeare, A Midsummer Night’s Dream II.1; A. van der Stoep, BGSJ Online 9 (2015), 9–15; Cleveland Museum of Art, Gaming Table , Mainz um 1735, Inv. 1953.284. Bildquelle Wennington: Wikimedia Commons.

Regelgeschichte

Vom mittelalterlichen Text zur heutigen Form

Der Kern bleibt stabil; einzelne Regeln werden ergänzt, verändert oder regional unterschiedlich gespielt.

Was sich vergleichen lässt

Merkmal Libro de los juegos · 1283 heute verbreitet
Steine 9 je Seite 9 je Seite
Setzen abwechselnd abwechselnd
Ziehen auf verbundene Nachbarpunkte auf verbundene Nachbarpunkte
Mühle Dreierreihe; Stein entfernen Dreierreihe; Stein entfernen
Springen nicht ausdrücklich beschrieben meist bei nur noch 3 Steinen
Würfel eigene Variante überliefert im Standardspiel nicht verwendet

Warum „die Originalregel“ nicht existiert

Mühle wurde über Jahrhunderte in unterschiedlichen Regionen, Sprachen und sozialen Umgebungen gespielt. Regeltexte halten immer nur eine bestimmte Fassung fest. Für historische Aussagen muss daher klar sein, welche Regel und welche Zeit gemeint sind.

Für das heutige Wurzelhaft-Spiel: Es gilt die verbreitete Neunermühle mit Setzen, Ziehen, Springen bei drei Steinen und ohne Diagonalen.

Historische Ehrlichkeit: Stabil ist vor allem der Kern aus 24 Punkten, neun Steinen, Dreierreihen und Entfernen. Bei Zusatzregeln lohnt der genaue Blick in die jeweilige Quelle.

Vergleich nach Alfonso X, Libro de los juegos ; Schädler & Calvo 2009/2011; Schädler 2000. Moderne Regelangaben beziehen sich auf die hier definierte Standardform.

Moderne Forschung

Gelöst – und trotzdem lebendig

Computer beweisen das Ergebnis perfekten Spiels, nicht die Bedeutung einer Partie zwischen Menschen.

1996 · Ralph Gasser löst Neunermühle

Für ein genau definiertes Standardregelwerk zeigte Gasser mit Endspieldatenbanken und Suche: Bei fehlerfreiem Spiel endet die Ausgangsstellung remis. Untersucht wurden Größenordnungen von 10 10 Zuständen.

Die wichtige Einschränkung: Ein mathematisches Ergebnis gilt für die modellierten Regeln. Haus- und Turniervarianten können sich etwa bei Wiederholungen, Remisgrenzen oder Zusatzregeln unterscheiden.

Was wir heute mit Sicherheit sagen können

Spätantike Die große Brettform wird archäologisch greifbar.
Um 900 Skandinavische Grabfunde sichern weitere Kontexte.
1283 Bild und Regel erklären Neunermühle eindeutig.
Um 1600 Texte zeigen das Spiel im europäischen Alltag.
1996 Perfektes Spiel wird für ein Regelmodell berechnet.

Fazit: Mühle ist alt, aber nicht „seit 1400 v. Chr. unverändert“. Ihre belegbare Geschichte entsteht schrittweise aus Dingen, Bildern, Texten und immer neuen Regelvarianten.

Quelle: R. Gasser, Solving Nine Men’s Morris , Computational Intelligence 12/1 (1996), 24–41, DOI 10.1111/j.1467-8640.1996.tb00251.x; G. E. Gévay & G. Danner, arXiv:1408.0032.

Nachweise

Literatur und Bildquellen

Wissenschaftliche Grundlagen, Objektangaben und offene Bildlizenzen.

Ausgewählte Literatur

  1. Schädler, Ulrich (2021): Some Misconceptions About Ancient Roman Games. Board Game Studies Journal 15/1, 79–97. DOI 10.2478/bgs-2021-0004.
  2. Heimann, Florian (2014): The Loop within Circular Three Men’s Morris. Board Game Studies Journal 8, 51–61.
  3. Schädler, Ulrich (2018): Encore sur la marelle ronde. Kentron 34, 87–98. DOI 10.4000/kentron.2414.
  4. Sebbane, Michael (2019): Board Games from the Eastern Cardo. In: Jerusalem – Western Wall Plaza Excavations I , 147–164. DOI 10.2307/j.ctvpb3vzw.10.
  5. Zunal, Onur (2022): Klaros’tan Bir Dor Başlığı Altına Kazınmış Dokuztaş Oyun Tablası… Arkeoloji Dergisi 28, 175–184. DOI 10.51493/egearkeoloji.1073842.
  6. Breen, Gerry (2003): Board Games from Medieval Cork in Context. Journal of the Cork Historical and Archaeological Society 108, 41–50.
  7. Hall, Mark A. (1998): A probable gaming board from Ormiston Newburgh, Fife. Tayside and Fife Archaeological Journal 4, 145–149.
  8. Sajdl, Aleksandar (2021): Medieval Board Games: New Finds from Novi Sad. Journal of the Serbian Archaeological Society 37, 125–144. DOI 10.18485/gsad.2021.37.6.
  9. Alfonso X. (1283): Libro de los juegos , El Escorial, MS T-I-6, Abschnitt alquerque de nueve.
  10. Schädler, Ulrich / Calvo, Ricardo (2009/2011): Alfons X. „der Weise“: Das Buch der Spiele. Wien/Münster.
  11. Schädler, Ulrich (2000): Medieval Nine-Men’s Morris with Dice. Board Game Studies 3, 112–116.
  12. van der Stoep, Arie (2015): The Origin of Morris and Draughts by Etymology. Board Game Studies Journal Online 9, 9–15.
  13. Gasser, Ralph (1996): Solving Nine Men’s Morris. Computational Intelligence 12/1, 24–41. DOI 10.1111/j.1467-8640.1996.tb00251.x.
  14. Gévay, Gábor E. / Danner, Gábor (2014, rev.): Calculating Ultra-Strong and Extended Solutions… arXiv:1408.0032.

Bildnachweise

Titel und Kapitel Mittelalter: Abbey Museum of the Dunes / Dunensis, Ziegel Inv. 33880, CC BY-SA 4.0. · Kapitel Ausgangspunkt: Santeri Viinamäki, Morris game board , CC BY 4.0. · Kapitel Spätantike: schematische Rekonstruktionen von Wurzelhaft nach Sebbane und Zunal; keine Fundfotografien. · Kapitel Um 900: Ola Myrin / Historiska museet (SHM), Årby-Spielbrett 107477_HST, CC BY 4.0. · Kapitel 1283: Miniaturen aus dem Libro de los juegos , gemeinfrei. · Kapitel Neuzeit links: Doyle of London, Mühle-Graffiti in Wennington, CC BY-SA 4.0; rechts: Cleveland Museum of Art, Gaming Table , Mainz um 1735, Inv. 1953.284, CC0. Fotografien teilweise für das Seitenformat beschnitten; offene Lizenzen über Wikimedia Commons beziehungsweise das jeweilige Museum.

Herausgeber

Wurzelhaft

Roth 30 · 88605 Sauldorf
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Redaktion und Gestaltung: Wurzelhaft · Stand September 2026

Produkthinweis

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Warnhinweis: Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet. Verschluckbare Kleinteile.

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