Wurzelhaft Wissen

Astragale

Spiel, Zufall und Orakel – Geschichte, Deutung und die Grenzen unseres Wissens

Archäologie, antike Texte und die Grenzen unseres Wissens – von der Bronzezeit bis in die römische Welt. Diese Fassung ist eine sprachlich und inhaltlich überarbeitete Version des Wurzelhaft-Fachartikels (wurzelhaft.de/astragale).

Quellengeprüft Spiel · Ritual · Orakel

Ein Knochen – viele Bedeutungen: Astragale dienten als Spielstücke, Zufallsgeneratoren, Opfergaben und Orakelobjekte. Doch nicht jeder Fund verrät seine Funktion – und keine Quelle bewahrt ein überall gültiges Regelwerk.

1 Astragal-Seite mit dem Wert 1 aus der Wurzelhaft-Spielanleitung
3 Astragal-Seite mit dem Wert 3 aus der Wurzelhaft-Spielanleitung
4 Astragal-Seite mit dem Wert 4 aus der Wurzelhaft-Spielanleitung
6 Astragal-Seite mit dem Wert 6 aus der Wurzelhaft-Spielanleitung
Überlieferung

Eine Geschichte mit Lücken

Astragale erscheinen über Jahrtausende und in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen. Ähnliche Knochen bedeuten dabei nicht automatisch dieselbe Regel oder denselben Zweck – Form und Fundort allein verraten noch nichts über die tatsächliche Nutzung.

Neolithikum bis frühe Bronzezeit Anatolien und östlicher Mittelmeerraum Astragale kommen in Siedlungen und Depots vor. Ob jedes Stück als Spielgerät diente, bleibt offen.
Mittlere Bronzezeit Ebla und Tel Nagila Gruppen und Depots zeigen eine bewusste Auswahl der Knochen. Spiel, Ritual und Divination sind mögliche Funktionen.
1550–1458 v. Chr. Ägyptisches Neues Reich Drei Stücke aus Theben belegen Astragale als Wurfkörper innerhalb einer Spieleausstattung.
6.–4. Jahrhundert v. Chr. Griechische Welt Bildwerke, Gräber, Heiligtümer und Texte zeigen Geschicklichkeitsspiel, Zufall und religiöse Deutung nebeneinander.
4.–2. Jahrhundert v. Chr. Hellenistische Zeit Maresha liefert über 600 Stücke; Glas-, Metall- und Steinimitate ergänzen die natürlichen Tierknochen.
1. Jh. v. Chr.–2. Jh. n. Chr. Römische Welt Literarische Quellen nennen tali , den Venuswurf und den Hundewurf – aber keine einheitliche Regel.
Merksatz: Ein gefundener Astragal belegt zunächst nur einen bewusst ausgewählten Knochen – nicht mehr. Erst Fundort, Bearbeitung, Begleitfunde, Bildquellen und Texte erlauben eine vorsichtige Funktionsdeutung.
Objekt

Der Knochen als Würfel

Der Astragalus liegt im Sprunggelenk von Paarhufern. Als Spielstück dienten besonders häufig Knochen von Schaf oder Ziege.

Die beiden Stirnseiten sind gerundet; beim Werfen landet der Knochen deshalb fast immer auf einer seiner vier langen Seiten. Seine natürliche Asymmetrie macht ihn zu einem Zufallsgenerator – aber nicht zu einem Würfel mit gleichwahrscheinlichen Seiten.

Wichtig: Die Werte 2 und 5 fehlen, weil der Astragal nur vier lange Seiten besitzt. Griechische und römische Quellen ordnen diesen vier Seiten die Werte 1, 3, 4 und 6 zu. Nicht jeder erhaltene Knochen trägt eingeritzte Zahlen – häufig genügte allein die charakteristische Form.
Skelett eines Hausschafs mit markiertem Astragalus im Hinterbein
Hausschaf · Hinterbein mit Astragalus im Sprunggelenk. Vorlage: Museum of Veterinary Anatomy FMVZ USP / Wagner Souza e Silva, CC BY-SA 4.0; Ausschnitt und Bearbeitung.
Lateralansicht des Astragals 1 Lateral · Chion
schmale Seite
Dorsalansicht des Astragals 3 Dorsal · Hyption
leicht konkav
Plantaransicht des Astragals 4 Plantar · Pranes
leicht konvex
Medialansicht des Astragals 6 Medial · Koion
schmale Seite

Die griechischen Bezeichnungen (Chion, Hyption, Pranes, Koion) sind antike Namen für die vier Seiten des Astragals, überliefert nach Nifosi 2022; zur Quellenkritik von Pollux siehe Vespa 2022. Grafiken aus der Wurzelhaft-Spielanleitung, nicht maßstäblich.

Methode

Drei Quellengruppen – und ihre Grenzen

Astragale sind mehrdeutig. Erst das Zusammenspiel verschiedener Quellengruppen macht belastbare Aussagen möglich; keine Gruppe reicht für sich allein aus.

01

Archäologie

Tierart, Bearbeitung, Abnutzung, Anzahl und Fundkontext lassen sich untersuchen. Ein Knochen in einer Abfallgrube sagt etwas anderes als tausend Stücke in einem Grab.

Grenze: Ohne klare Kombination von Befunden bleibt der konkrete Spielablauf meist unbekannt.

02

Bildquellen

Vasenbilder, Terrakotten und Skulpturen zeigen Körperhaltung, Zahl der Spielenden und den Umgang mit den Stücken.

Grenze: Ein Bild verdichtet eine Szene. Es erklärt selten Reihenfolge, Wertung oder Einsatz.

03

Texte

Pollux, Sueton und weitere Autoren nennen Seiten, Würfe und soziale Zusammenhänge.

Grenze: Die Texte sind punktuell, teils spät entstanden und nicht als vollständige Spielanleitungen geschrieben.

Starke Aussage = mehrere Quellengruppen. Wenn ein Fundkontext, eine bildliche Szene und ein Text dieselbe Nutzung stützen, wird die Deutung belastbarer. Das ersetzt trotzdem keine verlorene Regelhandschrift.

Ergänzend lohnt der Blick auf die Ethnografie: Ähnliche Astragal-Würfelspiele werden bis heute etwa in der Mongolei unter dem Namen Shagai gespielt. Solche lebendigen Traditionen ersetzen keine antike Quelle, liefern aber Vergleichsmaterial dafür, wie ein einfacher Knochen über Jahrhunderte hinweg als Spielgerät funktionieren kann.

Frühe Funde

Bronzezeitlicher Naher Osten

Schon lange vor den klassischen griechischen und römischen Texten wurden Astragale gesammelt, bearbeitet und deponiert. Ihre Funktion war dabei jedoch nicht überall gleich.

Drei Astragale aus einem Grab in Theben
Drei Knöchelspielsteine aus Theben, ca. 1550–1458 v. Chr. · The Metropolitan Museum of Art, 16.10.505a–c · Public Domain.
Belegt

Tel Nagila

Ein Depot aus 31 Astragalen stammt aus der mittleren Bronzezeit. Es gilt als frühester bekannter Hort im südlichen Levantegebiet außerhalb eines Grabes.

Belegt

Ebla

In Tell Mardikh-Ebla kamen bearbeitete und unbearbeitete Stücke von der frühen Bronze- bis zur Eisenzeit zutage. Ein Kindergrab enthielt eine große Gruppe von etwa 150 Stück.

Nicht vorschnell festlegen: Depots und Grabgruppen können Spiel, Schutz, Opfer, Status oder Divination berühren. Die Anzahl allein entscheidet nicht; entscheidend sind Bearbeitung, Lage, Begleitfunde und Vergleichsfunde.
Griechische Welt

Spiel für Kinder – und für Erwachsene

Bildquellen verbinden Astragale oft mit Mädchen und jungen Frauen. Texte und Fundkontexte zeigen jedoch ein breiteres Spektrum: Gespielt wurde auch von Jungen und Erwachsenen.

Zwei kauernde Frauen beim Spiel mit Astragalen
Zwei Spielende mit Astragalen, Terrakotta, ca. 330–100 v. Chr. · Walters Art Museum, VO.19 · CC BY-SA 3.0; Ausschnitt.
Geschicklichkeit

Werfen und Fangen

Mehrere Stücke wurden aufgenommen, hochgeworfen und auf Handrücken oder Handfläche gefangen. Die moderne Analogie zum „Fünfsteinspiel“ erklärt das Grundprinzip, aber nicht jede antike Variante im Detail.

Zufall

Werfen und Werten

In anderen Spielvarianten zählte die obenliegende Seite. Werte, Kombinationen und Einsätze machten den Astragal so zu einem vierseitigen Zufallsgerät.

Gräber und Heiligtümer

Mehr als ein Spielzeug

Astragale liegen in Häusern, Städten, Höhlen, Heiligtümern und Gräbern. Solche Kontexte zeigen, dass dieselben Objekte zwischen Alltag, Spiel und Religion wechseln konnten.

Belegt

Große Fundmengen

In der Nekropole von Locri Epizefiri enthielten einzelne Gräber mehr als 1.000 Stücke. Manche Astragale sind geglättet, gefüllt oder durchbohrt.

Plausibel

Ritualisierte Bedeutung

Große Gruppen können Opfer, Schutz, Status, Initiation oder die symbolische Begleitung Verstorbener anzeigen. Mehrere Bedeutungen konnten dabei zugleich gelten.

Einordnung

Nicht nur Kindheit

Astragale treten häufig bei jung Verstorbenen auf, kommen aber auch bei Erwachsenen vor. Der Schluss „Astragal gleich Kinderspielzeug“ greift daher zu kurz.

Fallstudie

Maresha: Spiel und Divination zugleich

Die Funde aus Maresha im heutigen Israel zeigen besonders klar, warum ein Astragal nicht auf eine einzige Funktion reduziert werden darf.

Höhlensystem der hellenistischen Stadt Maresha
Höhlensystem bei Maresha; Ortsansicht, nicht der konkrete Fundraum des Astragalfundes. Foto: Davidbena, CC BY-SA 4.0; Ausschnitt.
600+ untersuchte Stücke
4.–2. Jh. v. Chr. hellenistische Stadt
Schaf/Ziege, Rind verwendete Tierarten
Griechische Gottheiten als Inschriften
Belegt

Objekte und Namen

Ein kleinerer Teil der Stücke trägt griechische Inschriften, darunter Nike, Eros, Aphrodite, Hera und Hermes. Morphologie, Bearbeitung und Fundverteilung wurden systematisch untersucht.

Deutung

Doppelte Nutzung

Die Forschenden ordnen das Ensemble sowohl dem Spiel als auch der Divination zu. Gerade die Mischung aus Alltagsobjekt, Gottheitennamen und konzentrierten Ablagen spricht gegen eine einzige Erklärung.

Zufallsspiel

Venuswurf und Hundewurf

Vier Astragale erzeugen viele mögliche Kombinationen. Antike Namen bewerteten dabei nicht nur die Summe: Bestimmte Muster galten als besonders günstig oder ungünstig.

Gewinnwurf

Venuswurf

1 3 4 6

Jeder der vier Werte erscheint genau einmal. Sueton berichtet, dass dieser Wurf den gesamten Einsatz gewann.

Unglückswurf

Hundewurf

1 1 1 1

Vier Einsen galten als schlechtes Ergebnis. In der von Sueton beschriebenen Spielrunde musste dafür in den Topf eingezahlt werden.

Der Brief des Augustus: Sueton überliefert in Augustus 71,4 eine private Spielrunde. Wer den „Hund“ oder eine Sechs warf, zahlte je Astragal in den Topf; wer „Venus“ warf, nahm den Topf. Das ist ein konkretes Einzelbeispiel – kein vollständiges, allgemeingültiges Regelbuch. Zu beachten: Bei gewöhnlichen sechsseitigen Würfeln ( tesserae ) trugen die Begriffe „Venus“ und „Hund“ teils andere Bedeutungen; die beiden Würfelarten sollten nicht vermischt werden.
Orakel und Ritual

Wenn der Wurf zur Antwort wird

Zufall konnte als göttliches Zeichen gelesen werden. Astragale eigneten sich dafür besonders gut, weil ihre Seiten klar unterscheidbar waren und das Ergebnis zugleich unvorhersehbar blieb.

Belegt

Orakeltexte

In Kleinasien verbinden Inschriften geworfene Zahlenfolgen mit Orakelsprüchen. Namen von Gottheiten auf Astragalen konnten dabei Glück, Schutz oder Anrufung ausdrücken.

Belegt

Ritualobjekte

Der Gurôb-Papyrus nennt Astragale zusammen mit weiteren Kultgegenständen. Fundorte in Heiligtümern und Gräbern bestätigen religiöse Kontexte zusätzlich.

Astragal aus Gabbro mit figürlicher Verzierung
Astragal aus Gabbro mit Omphale/Isis-Aphrodite, 305–30 v. Chr. · The Metropolitan Museum of Art, O.C.428 · Public Domain.
Das dekorierte Stück aus Ägypten: Ein Exemplar aus Gabbro ist keine natürliche Knochenform, sondern eine Nachbildung aus Stein. Drei Seiten tragen Figuren aus der griechisch-ägyptischen Götterwelt, darunter Omphale/Isis-Aphrodite. Ada Nifosi deutet das Stück im Spannungsfeld von Spiel, Divination, Grabbeigabe und Ritual – nicht als eindeutig bestimmbares Einzelobjekt.
Material und Bearbeitung

Nicht nur Knochen

Die Form war wichtiger als das Material: Neben natürlichen Astragalen entstanden Nachbildungen aus Glas, Bronze, Stein, Ton, Elfenbein und Holz.

Antiker Bronzeastragal
Bronzeastragal, 3. Jahrhundert v. Chr.–2. Jahrhundert n. Chr. · The Met, X.229 · Public Domain.
Gruppe von acht antiken Glasastragalen
Acht Glasastragale, 3.–2. Jahrhundert v. Chr. · The Met, 1992.266.3–.10 · Public Domain.

Glätten

Abgeriebene Flächen können von intensiver Nutzung oder gezielter Bearbeitung stammen.

Füllen

Blei oder andere Einlagen verändern das Gewicht und möglicherweise das Fallverhalten.

Bohren

Löcher erlauben Aufhängung, Bündelung oder eine andere Funktion als das Werfen.

Beschriften

Zahlen, Buchstaben, Namen oder Symbole können Wert, Besitz, Glück oder Weihe markieren.

Vorsicht: Eine Bearbeitung erklärt ihre Absicht nicht automatisch. Dieselbe Veränderung kann praktische, spielerische, rituelle oder dekorative Gründe haben.
Bilanz

Was ist belegt – was nicht?

Die Forschung kann viel über Material, Fundkontexte und einzelne Spielpraktiken sagen. Eine lückenlose Geschichte mit nur einer gültigen Regel gibt es dagegen nicht.

Belegt

  • Astragale wurden seit vorgeschichtlicher Zeit bewusst gesammelt und bearbeitet.
  • Schaf und Ziege waren häufige Ausgangstiere; Nachbildungen bestanden aus vielen weiteren Materialien.
  • Griechische und römische Quellen belegen sowohl Geschicklichkeits- als auch Zufallsspiele.
  • Ritual-, Grab- und Orakelkontexte sind archäologisch und schriftlich belegt.

Plausible Deutung

  • Manche großen Depots verbanden Spiel, Divination und Kult miteinander.
  • Bestimmte Bearbeitungen sollten vermutlich das Fallverhalten beeinflussen.
  • Ein Objekt konnte im Lauf seines Lebens mehrere Funktionen nacheinander erhalten.
  • Regionale Traditionen beeinflussten einander über Handel und Migration.

Nicht belegt

  • Ein einziger Erfindungsort oder eine lineare Entwicklung hin zum Würfel.
  • Eine überall identische antike Spielregel.
  • Dass jeder gefundene Astragal tatsächlich ein Spielstein war.
  • Dass heutige Spielvarianten unverändert aus Griechenland oder Rom überliefert sind.
Spielbar gemacht · offen gekennzeichnet: Die Wurzelhaft-Spielanleitung macht aus den Knochen ein sofort spielbares Set. Ihre drei Varianten sind moderne Spielgestaltungen mit historischem Bezug. Sie werden nicht als wörtlich überlieferte antike Regeln ausgegeben.
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Naturprodukt: Form, Farbe und Größe können leicht variieren. Kein Spielzeug.

Zum Astragale-Set im Shop Quellen und Bildnachweise
Nachweise

Literatur und Bildquellen

Auswahl · Stand September 2026. Primärquellen und Forschungsliteratur werden getrennt aufgeführt.

Forschungsliteratur
  1. Gilmour, G. H. (1997): The Nature and Function of Astragalus Bones from Archaeological Contexts in the Levant and Eastern Mediterranean. Oxford Journal of Archaeology 16, 167–175. DOI.
  2. Minniti, C. & Peyronel, L. (2005): Symbolic or Functional Astragali from Tell Mardikh-Ebla (Syria) during the Middle Bronze Age. Archaeofauna 14, 7–26.
  3. De Grossi Mazzorin, J. & Minniti, C. (2013): Ancient Use of the Knuckle-Bone for Rituals and Gaming Piece. Anthropozoologica 48(2), 371–380. DOI.
  4. Carè, B. (2017): Where the children are: an insight into ‘age markers’ in western Greece. Astragali from the burial area of Locri Epizefiri. Journal of Greek Archaeology 2, 171–194. DOI.
  5. Vespa, M. (2022): Knucklebone Faces and Throws: Play, Rules, and Rhetorical Discourse in Julius Pollux. Mnemosyne 75(5), 793–810. DOI.
  6. Nifosi, A. (2022): The Throw of Isis-Aphrodite: A Rare Decorated Knucklebone from the Metropolitan Museum of New York. Journal of Egyptian Archaeology. DOI.
  7. Perry-Gal, L.; Stern, I.; Erlich, A. (2022): Gaming and divination in the Hellenistic Levant: the case study of the astragalus assemblage from Maresha, Israel. Levant 54(1), 65–79. DOI.
  8. Onar, V.; Siddiq, A. B.; Dönmez, Ş. (2022): Items of fun, utility and divination: The knucklebones from Oluz Höyük. Archaeological Research in Asia 30, 100367. DOI.
  9. Sapir-Hen, L. et al. (2023): A Cache of Astragali from Tel Nagila. ‘Atiqot 112, 35–52.
Antike Primärquellen

Sueton, Augustus 71,4; Martial, Epigramme 14,14; Pollux, Onomastikon 9.100 und 9.113–114; Platon, Phaidros 274d; Papyrus Gurôb 1.

Platons Phaidros-Stelle wird im vorliegenden Text nicht inhaltlich besprochen; sie ist als weiterführende Quelle zu antiken Spiel- und Zufallsvorstellungen aufgenommen.

Bildnachweise
  • Sheep skeleton at MAV-USP, Museum of Veterinary Anatomy FMVZ USP / Wagner Souza e Silva, CC BY-SA 4.0; Ausschnitt, Freistellung, Graustufen und Markierung.
  • Three Knuckle bone Gaming Pieces, The Metropolitan Museum of Art, 16.10.505a–c, Public Domain.
  • Crouching Women Playing Knucklebones, Walters Art Museum, VO.19, CC BY-SA 3.0; zugeschnitten und in Graustufen.
  • Cave system at Maresha, Davidbena, CC BY-SA 4.0; zugeschnitten und in Graustufen.
  • Knuckle bone with image of Omphale, The Met, O.C.428, Public Domain.
  • Bronze astragalus X.229 und Group of eight glass astragali 1992.266.3–.10, The Met, Public Domain.
  • Übrige Grafiken: Wurzelhaft; nicht maßstäblich.
Redaktioneller Hinweis: Diese Darstellung trennt Objektbefund, historische Deutung und moderne Spielgestaltung. Datierungen sind zur besseren Lesbarkeit vereinfacht. Die Wertseiten wurden nach der griechisch-römischen Überlieferung zugeordnet; regionale Abweichungen und nicht nummerierte Stücke bleiben möglich. Überarbeitete Fassung des Originalartikels von wurzelhaft.de/astragale.

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